Hart- und Weichlöten

Hart- und Weichlöten sind Metallfügeverfahren, bei denen

verschiedene Materialien durch einen Schweißzusatz

verbunden werden. Abhängig von den Substratmaterialien

und den Schweißzusätzen werden bei diesen

Verfahren Laser verwendet, um den Schweißzusatz

in einem kontrollierten Remoteprozess zu schmelzen.

Laserstrahlhart- und -weichlöten werden häufig für

Fertigteile in der Automobil- und

Unterhaltungselektronikbranche eingesetzt

 

Für Komponenten, die nicht mithilfe herkömmlicher Schweißverfahren verbunden werden können, kann Hart- oder Weichlöten als Alternative dienen. Hartlöten ist ein Metallfügeverfahren, bei dem der Schweißzusatz (z. B. Kupfer oder Zink) einen Schmelzpunkt über 425  °C, aber unter dem der Metallsubstrate aufweist. Wenn der Laser die Substrate erhitzt und das Lot schmilzt, wirkt die Lücke zwischen den Substraten als Kapillare, durch die das Lot fließt und mit dem Substrat verbunden wird. Die Hochleistungs-Faserlaser von IPG sind eine ideale Lösung für Hartlötanwendungen in der Automobil- und Schwertransportbranche.  

Das Weichlöten ähnelt dem Hartlöten, das Lot schmilzt bei diesem Verfahren jedoch bei Temperaturen unter 425 °C. Weichlöten wird häufig zum Verbinden ungleicher Materialien wie Aluminium und Stahl verwendet, die unterschiedliche Schmelzpunkte aufweisen. Für Weichlötanwendungen in der Unterhaltungselektronik-, Automobil- und Photovoltaikbranche werden IPG-Faserlaser mit mittlerer Leistung eingesetzt.

 

Metallarten

Edelstahl & Stahl Karbonstahl Gold & Silber Aluminium
Glas & Keramik Nickellegierungen Messing & Kupfer Titan

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